2022-06-19 - 1. Sonntag nach Trinitatis (DE) - Pastorin Gertrud Tönsing

( Lukas 16: 19-31 ) - [ English ] - [ Akündigungen489.37 KB ]


Gnade sei mit euch und Friede von Gott unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus.

Amen.

Laßt uns beten um den Segen, der aus Gottes Wort kommt.

Stille

[Du legst uns deine Worte und deine Taten vor,

Herr öffne unsere Herzen und unser Ohr.

Herr, sammle die Gedanken und schick uns deinen Geist,

der uns das Hören lehrt und dir folgen heißt.] 

Segne uns, wenn wir dein Wort hören.  Dein Wort ist unseres Fußes Leuchte und ein Licht auf unserem Wege.

Amen


Liebe Gemeinde!

Die Trinitatiszeit ist angebrochen. Die “Festlose Hälfte” des Kirchenjahres.   Darüber sind Pastoren und vielleicht auch Chorleiter recht froh- wenn die Feste nicht mehr so schnell aufeinander folgen sondern mit etwas weniger Hetze, und man einigen anderen Themen im christlichen Leben nachsinnen kann.  Das gibt einem natürlich auch neue Herausforderungen auf, weil man nicht immer unbedingt hören will, was die Bibel und der Glaube zu einigen aktuellen Themen zu sagen hat.  Manchmal fragen wir uns, ob die Antworten, die wir da finden wirklich den Komplexitäten der “wirklichen Welt” gerecht werden.  Was würde ich jetzt als Predigerin in der Ukraine sagen über Feindesliebe und darüber, dass man Schwerter zu Pflugscharen umschmieden sollte? Gibt uns das Wort Gottes wirklich Hilfen mit um die Fragen der Zeit zu meistern,  oder stellt es uns immer wieder neu und intensiver vor Fragen und Herausforderungen?   Unser Text geht um Arm und Reich.  Da kann man sich wirklich fragen, was man denn als relativ wohlhabender Mensch wirklich tun kann für die vielen Menschen vor unserer Tür.  Was will der Text uns sagen?  Können wir es hören, wollen wir es hören?  Was würde sich bei uns ändern wenn wir hören  würden?  Oder sagen wir gleich – ist ja alles schön und gut, aber das ist alles so viel komplizierter.  So wie es da steht kann man es ja nicht wirklich umsetzen….? 

Ich lese aus dem Lukasevangelium, Kapitel 16, die Verse 19 bis 31:


Jesus sprach: "19 Es war ein reicher Mann, der kleidete sich in Purpur und kostbares Leinen und lebte alle Tage herrlich und in Freuden.

20 Es war aber ein Armer mit Namen Lazarus, der lag vor seiner Tür voll von Geschwüren

21 und begehrte, sich zu sättigen mit dem, was von des Reichen Tisch fiel; dazu kamen auch die Hunde und leckten seine Geschwüre.

22 Es begab sich aber, daß der Arme starb, und er wurde von den Engeln getragen in Abrahams Schoß. Der Reiche aber starb auch und wurde begraben.

23 Als er nun in der Hölle war, hob er seine Augen auf in seiner Qual und sah Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß.

24 Und er rief: 'Vater Abraham, erbarme dich meiner und sende Lazarus, damit er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und mir die Zunge kühle; denn ich leide Pein in diesen Flammen.'

25 Abraham aber sprach: 'Gedenke, Sohn, daß du dein Gutes empfangen hast in deinem Leben, Lazarus dagegen hat Böses empfangen; nun wird er hier getröstet, und du wirst gepeinigt.

26 Und überdies besteht zwischen uns und euch eine große Kluft, daß niemand, der von hier zu euch hinüber will, dorthin kommen kann und auch niemand von dort zu uns herüber.'

27 Da sprach er: 'So bitte ich dich, Vater, daß du ihn sendest in meines Vaters Haus;

28 denn ich habe noch fünf Brüder, die soll er warnen, damit sie nicht auch kommen an diesen Ort der Qual.'

29 Abraham sprach: 'Sie haben Mose und die Propheten; die sollen sie hören.'

30 Er aber sprach: 'Nein, Vater Abraham, sondern wenn einer von den Toten zu ihnen ginge, so würden sie Buße tun.'

31 Er sprach zu ihm: 'Hören sie Mose und die Propheten nicht, so werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn jemand von den Toten auferstünde.'"


Das Gleichnis Jesu stellt uns zwei Menschen vor.  Der eine ist reich, der andere arm.  Mehr wissen wir erstmal nicht.  Wir wissen nicht, wie der reiche Mann reich geworden ist.  Hat er ehrlich gewirtschaftet, gut gewirtschaftet auf produktivem Land?  Hat er als Kaufmann mit einigem Risiko Waren herbeigeschafft und mit gutem Profit verkauft?  Hat er unehrlich gehandelt mit Wucher und unterbezahlten Arbeitskräften?  Das wissen wir alles nicht.  Wir wissen auch nicht seinen Namen.  Das erstaunt, wo der arme Mann einen Namen bekommt, Lazarus.  Meist ist es umgekehrt.  Die Reichen haben Namen und Ansehen, die Bettler und Heimatlosen bleiben auch Namenlos.  Es ist interessant zu sehen, dass in einigen Traditionen, der namenlose Reiche einen Namen bekommt – in einer alten Papyrushandschrift kriegt er einen Namen, Neuez.  In einer alten englischen Ballade, “Dives and Lazarus” kriegt er den Namen “Dives”  oder “Diverus”.  Es ist eine schöne Melodie, ich habe sie mal auf dem Cello gespielt, und mir dann die Ballade auf YouTube angehört.  Dives heißt einfach “reicher Mann” aber für den Dichter der Ballade im Neunzehnten Jahrhundert oder noch früher war es unhaltbar, dass der Reiche keinen Namen haben sollte wo der Bettler einen hat.  Aber ich denke aber das war absolute Absicht.  Die Rollenvertauschung, die in diesem Gleichnis stattfand fängt damit schon an. 

Der arme Bettler an der Pforte hat einen Namen – als einziger in all den Gleichnissen Jesu.  Ich frage mich manchmal ob es Lukas war, der den Namen eingefügt hat.  Wir wissen, dass Lukas einige Traditionen mit dem Johannesevangelium teilt.  Kannten vielleicht er und seine Leser die Geschichte von einem Lazarus der tatsächlich von den Toten auferstanden ist?  Lukas erzählt die Auferstehungsgeschichte nicht- konnte sicher auch nicht alle Geschichten aufnehmen, die im Umlauf waren,  aber vielleicht erinnert er daran.  Da war tatsächlich schon mehr als einer, der von den Toten auferstanden ist, aber das hat Leute nicht zur Umkehr bewegt. Geschweige denn die Auferstehung Jesu selbst.  Es würde eine extra Lage Ironie dranhängen – aber das kann man natürlich nicht wissen.  Das ist Denksport für Bibelkundler.  Was könnte sein, wenn…   

Dieser Lazarus führt eine elende Existenz.  Wieder wissen wir nicht wie er da gelandet ist. Waren es viele Schicksalsschläge?  War es seine eigene Trunksucht oder Drogen?  Hatte er Chancen, die er nicht genutzt hat?  War er Geisteskrank?  Einer meiner Lieblingsfilme  “The Soloist” erzählt die Geschichte von Nathanael Ayers, ein hochbegabter junger Cellist, der wegen seiner Schizophrenie auf der Strasse landet und sich anfreundet mit dem Journalisten Steve Lopez.  Der Journalist versucht ihm zu helfen und merkt wie schwierig es sein kann Menschen, die im Dreck gelandet sind, wieder aufzuhelfen.   Es ist eine wahre Geschichte, die mich sehr bewegt hat, besonders wo wir aus der Hillbrow Zeit unsere eigenen Geschichten erzählen konnten. 

Lazarus ist im Elend gelandet – vielleicht war er schon immer da, aber jetzt ist er auch noch krank und voller Geschwüre.  Ist es für ihn eine Qual oder ein Trost, dass die Hunde seine Geschwüre lecken?  Das wird nicht gesagt.  Aber es ist klar, dass nicht viel von den Brosamen des Reichen für ihn übrig bleiben.  Was hätte der Reiche tun können?  Hätte er ihm regelmäßig Essen bringen können? Vielleicht hat er sich das überlegt und gesagt,  was kann ich einzelner denn ausrichten?  Die Armen werden immer mehr.  Wenn ich diesem helfe dann habe ich morgen 10 und übermorgen 20 vor meiner Tür.  Ganz Unrecht hätte er damit nicht. Da können wir Geschichten erzählen…  Aber es ist klar, er schottet sich ab, er versucht das Elend nicht zu sehen, denn das verdirbt nur die Freude an dem schönen Leben.  Und in Freuden leben, das will er und kann er.  Das Leben ist schon schwierig genug.  Warum soll man sich es noch schwieriger machen mit der Sorge um den Nächsten?  Lukas schreibt:  Er lebte alle Tage herrlich und in Freuden.  Soll man ihm das misgönnen?   Wem könnte er denn wirklich helfen von all den Elendsgestalten da draußen?  Der reiche Mann war ein frommer Jude, warscheinlich angesehen in seiner Gesellschaft, warscheinlich sehr beschäftigt. Was hätte er denn tun sollen in seiner Situation um dem Höllenfeuer zu entgehen?    Das Gleichnis gibt darauf keine Antwort. 

Nach dem Tod kommt die große Umkehrung.  Der Arme wird in Abrahams Schoss getragen – andere Übersetzen sagen an Abrahams Brust, oder an Abrahams Seite – der Ehrenplatz beim Festmahl, der doch eigentlich den frommen und hoch angesehenen Juden vorbehalten sein sollte. Der Reiche landet in der Hölle.  Im Zwiegespräch mit Abraham macht der dem Reichen gar keine Vorwürfe.  Da kommt nichts von “Du warst so lieblos.  Warum hast du ihm nicht geholfen?  Du hättest doch von deinem Überfluss abgeben können.”  Nichts davon.  Nur die einfache Feststellung: “Gedenke, Sohn, daß du dein Gutes empfangen hast in deinem Leben, Lazarus dagegen hat Böses empfangen; nun wird er hier getröstet, und du wirst gepeinigt.”  Es ist eine schlichte Umkehrung, eine ausgleichende Gerechtigkeit.  Soll der Reiche in Ewigkeit gepeinigt werden für einige Jahrzehnte Luxus?  Auch darüber wird nichts gesagt.   Der Reiche geht in die Hölle, der Arme in den Himmel.  Halleluja, darüber freuen sich die radikalen Befreiungstheologen und alle, die unserem Präsidenten Ramaphosa den Untergang wünschen.  Da steht es doch, schwarz auf weiß. 

Ich finde es immer interessant, wie Leute, die an die Verbalinspiration der Bibel glauben mit diesem Text umgehen.  Mein Mann und ich hatten einmal eine beeindruckende Demonstration davon.  Es war in Pietermaritzburg.  Unser Nachbar war gestorben.  Wir hatten ein ganz nettes Verhältnis gehabt und wir gingen zur Beerdigung.  Die charismatische Kirche traf sich im Winston Churchill Theatre.  Der Prediger, der aussah als ob es ihm nicht besonders schlecht ging im Leben sagte einige Sätze über den Verstorbenen, der ja an Jesus geglaubt hat, also können wir beruhigt sein, dass er in den Himmel kommt.  Aber, kam dann die Frage, wie steht es denn mit euch allen hier versammelt?  Werdet ihr im Himmel oder in der Hölle landen?  Es folgte eine beeindruckende Schilderung der Höllenqualen und es wurde zitiert aus Lukas 16.   Aber, wie gut:  es gab es noch eine Chance mit Gott ins Reine zu kommen, besonders heute im Angedenken an euren verstorbenen, glaubenden Freund.  Folgt dem Ruf ins Leben.  Dann kam ein Altar Call, dem viele Folge leisteten.  Wie schön, dass der Tod unseres Nachbarn so viele Menschen zur Umkehr gebracht hatte!  In dieser schwer verdaulichen Predigt waren nicht nur die trauernde Familie völlig aus den Augen verloren, sondern auch geflissentlich übersehen, dass der zu bedauernde Tropf, der in den Flammen des Höllenfeuers schmachtete,  da war, einfach weil er reich war, nicht weil er bei einem Altar Call sitzen geblieben war. 

Will Jesus uns mit diesem Gleichnis genau sagen, was nach dem Tod passiert?  Wenn das so wäre, dann würden seine Höllenbeschreibungen sich nicht so seltsam widersprechen.   Ist der Ort der Verwerfung kalt und dunkel, Heulen und Zähneklappern in der Finsternis,  oder ein Ort der Flammen und des lodernden, quälenden Feuers?  Ist der Himmel hinter verschlossener Tür und die zu spät sind kommen nicht mehr rein,  oder kann man sich noch mit Abraham unterhalten und um Gnade bitten, auch wenn es dann keine mehr gibt?  Ist der Himmel oben und die Hölle unten oder nebeneinander mit garstigem Graben dazwischen? 

Vielleicht will Jesus uns gar kein Rezept geben wie man in den Himmel kommt und die Hölle vermeidet.  Vielleicht will er uns einfach immer wieder aufrütteln mit der Botschaft – es ist mir nicht egal wie du lebst.  Und ganz besonders geht es mir um deine Beziehung zum Nächsten.  Jesus gibt ja gerade kein Rezept wieviel Almosen man geben muss, er sagt nicht, Du musst den Zehnten geben dann kommst du in den Himmel. Er sagt nicht was man in den Opferstock stecken soll.  Die linke soll nicht wissen was die rechte tut.  Auf jeden Fall soll ich nicht nachrechnen ob ich schon genug gegeben habe.  Es geht um den anderen, darum ihn zu sehen, ihn als Gegenüber wahrzunehmen,  Gemeinschaft zu haben, mit ihnen an einem Tisch zu essen.  So wie Jesus das getan hat. 

Aber gerade da gehen wieder die Schranken hoch. Wer sich wirklich mit den Elenden einläßt, der kann hineingezogen werden in eine Geschichte, die kein Ende hat.  Da muss man schon Grenzen setzen.  Die Geschichte von Steve Lopez und Nathanael Ayers hat keine einfache Auflösung.  In einer Szene wird ihm gesagt,  “Du kannst ihn nicht retten.  Sei einfach sein Freund.” Aber auch das ist nicht so ganz einfach.  Und doch kommt wieder Hoffnung in ein elendes Leben, und auch der Privilegierte mit Haus und gutem Einkommen merkt, dass der andere etwas zu geben hat, etwas Wertvolles, was er in seinem Leben nicht hatte.   Er spürt es, kann es nicht erklären.  Seine geschiedene Frau erklärt es dem hartgesottenen Skeptiker,  “It is called grace”. 

Das Gleichnis gibt uns viele Rätsel auf, aber so scheint Jesus gewesen zu sein – keine hübschen abgepackten Dogmatischen Sätze,  kein ABC: “How to get to heaven and avoid hell”,   sondern immer wieder Geschichten und Sprüche die zum Nachdenken anregen, aufrütteln,  das in Frage stellen, was wir glaubten verstanden zu haben.  Ich bin Lutherisch und glaube an die Gnade und an Christus allein.  Davon ist hier wenig zu spüren.  Und trotzdem ist es ein Text, den wir nicht beiseite schieben sollen.  Er soll uns in Frage stellen, und unter die Haut gehen, und nachdenklich werden lassen über Besitzverhältnisse und was wir so als selbstverständlich hinnehmen.   Vielleicht gibt es da draußen Menschen, die uns etwas geben können was wir gar nicht geahnt haben, dass wir vermissen. 

Ich könnte so einiges erzählen – schwieriges, herzzerreissendes, aber auch wunderbares aus unserer Zeit an der Friedenskirche.  Da war zum Beispiel das MUKA Projekt in unserem Theater.  Der Gründer der Truppe war Theater begeistert und hatte schon etwas Theaterausbildung genossen, als er aus irgendeinem Grund seine Arbeit verlor und auf der Strasse landete. Dort sammelte er andere Jugendliche auf der Strasse und sie fingen an durch Drama ihre Erlebnisse zu verarbeiten.  Hermannsburger Pastor George Dalka der zu der Zeit mit Strassenjugendlichen arbeitete, kriegte Kontakt zu ihnen und sie fanden einen Schutzraum und Publikum in der lutherischen Kirche in Doornfontein.  Als Pastor Dalka bei uns Outreach Co-ordinator wurde kam die Truppe ins große Hillbrow Theater.  Die Vorführungen waren grob, manchmal brutal, sie gingen unter die Haut.  Als ich das erste Mal eins sah wohnten alle noch auf der Strasse. Aber da war immer ein Ton der Hoffnung, immer ein Gefühl – wenn wir uns so ausdrücken können, dass wir gehört werden,  dann kann ein neues Leben beginnen.  Und es begann wirklich etwas neues.  Das Theaterprojekt ist viele Male durch Europa gereist, hat ganz viel therapeutische Arbeit an den Hillbrow Schulen gemacht und auch einiges an Preisen gewonnen.  Sie haben etwas Wesentliches erkannt.  Durch Theater können diese Armen Menschen etwas bieten, was für andere wertvoll ist.  Und plötzlich begegnet man diesen Menschen auf Augenhöhe, als Menschen mit einer Geschichte, mit Gefühlen, mit Schmerz aber auch mit Hoffnung. Und man merkt, dann kann sich ein Leben verändern.

Es gäbe noch viel rauszuholen aus diesem Gleichnis und Nachdenkenswertes zu der Frage, wie gehen wir mit der Armut vor der Haustür um, und was ist es, was Abraham als Rat eigentlich uns gibt, aber die Predigt ist schon mehr als lang genug.  Seltsamerweise erlebe ich es oft, wenn die Armut nicht mehr namenlos bleibt sondern ein Gesicht bekommt, dass es mich einerseits bedrückt und deprimiert, andererseits aber auch neue Hoffnung gibt, denn wenn ich Jesus in dem Geringsten erkennen kann, in dem Lazarus, dann kann ich auch hoffen lernen, dass er da ist.  Die Menschen da und unser Land sind  nicht völlig verlassen sondern in Gottes Hand.  Lazarus heißt, “Gott hilft”.  Vielleicht hat er aus diesem Grund diesen Namen bekommen.  Gott will helfen, aber meistens will er dazu Menschen gebrauchen.  Vielleicht heute auch dich oder mich.  Da sollten wir um Weisheit beten und die Augen offenhalten.  Vielleicht werden wir reicher beschenkt als wir ahnen.

Amen

Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus.

Amen

 


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